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Schmuckverträglichkeit

Edelmetalle und ihre Wirkung

Edlen Schmuck aus teuren Metallen zu tragen war lange Zeit ein Privileg. Rationelle Verarbeitungstechnologien und ein gestiegenes Einkommensniveau der zivilisierten Gesellschaften sind der Anlass für die zunehmende Verbreitung von Schmuckstücken und Ursache dafür, dass heute mehr Menschen mit Edelmetallen in Berührung kommen, als früher.

Die starke Verbreitung von Schmuckstücken im allgemeinen sowie ein gewachsenes Körper- und Gesundheitsbewusstsein führen dazu, dass Unverträglichkeiten heute häufiger zu beobachten sind als in früheren Zeiten. Die Reaktionen, die beim Tragen von Schmuck auftreten können, zeigen sich in der Regel als Schwärzung der Haut oder in seltenen Fällen als entzündliche Reizung oder Entzündung der Haut (Allergie).

Die normale Entwicklung von Toleranzen gegen das Eindringen von Fremdsubstanzen, sind die biologische Basis des Menschen, um seine Überlebensfähigkeit in einer Umwelt mit vielfältigen Einflüssen zu sichern. Während es sich im Falle eine aufgetretenen Schwärzung der Haut lediglich um eine harmlose Reaktion abgeriebener Metallteilchen, nicht aber um eine Reaktion des enstprechenden Organismus handelt, können entzündliche Reaktionen auf ein Schmuckstück demnach als "mangelnde Toleranz" des Körpers auf eindringende Metallionen verstanden werden. Dementsprechend ist die Frage der Hautverträglichkeit des Schmuckes, nicht am jeweiligen Schmuckstück, sondern am jeweiligen Träger festzumachen.

Um die Verträglichkeit von Schmuck jedoch in einem höchsten Maße zu gewährleisten und möglichst vielen Menschen eine ungetrübte Freude am Schmuck zu ermöglichen, orientiert sich die schmuckherstellende Industrie stets an den jüngsten Erkenntnissen der allgemeinen Medizin und hat sich darüberhinaus, gemäß den gesetzlichen Vorgaben der EG / EU präventiv dazu verpflichtet, ab Januar 2000 das sich leicht aus einer Legierung lösende Nickel, nicht mehr in hochkarätigen Edelmetall-Legierungen zu verwenden.

Allergien gegen Edelmetalle sind äußerst selten, sodass die Mehrheit der Träger, nicht zuletzt dank Inkrafttreten der neuen Nickelverordnung bedenkenlos die Freude an Ihrem "schmucken" Lieblingsstück genießen können.

Schwärzung der Haut

Entgegen der irrigen Meinung handelt es sich bei einer aufgetretenen Schwärzung der Haut nicht um eine Erkrankung oder eine allergische Reaktion, sondern vielmehr um einen natürlichen, physikalischen, mechanischen Vorgang. Nach heutiger Auffassung wird die Färbung der Haut lediglich dadurch hervorgerufen, dass sich auf der obersten Hautschicht, "abgeriebene" Metallteilchen ablagern und mit anderen Substanzen wie Schweiß oder Kosmetika reagieren. Der Abrieb der Metallpartikel bestimmt sich demnach nach dem Härtegrad des Metalls sowie der Art der Legierung und wird darüberhinaus durch die Beschaffenheit der Haut beeinflusst. Trockene und rauhe Haut oder die Intensität der auf die Haut aufgetragenen Kosmetika z.B. durch Puder bestimmen demnach die Stärke des Abriebs. Die schwarze Verfärbung der Haut ist demnach eine harmlose Verfärbung, das heißt also keine Reaktion des Organismus, sondern vielmehr eine Reaktion des (abgeriebenen) Metalles.

Entzündliche Reizung / Entzündung der Haut

Im Gegensatz zu einer Schwärzung der Haut, die nicht als krankhafte Veränderung sondern als eine harmloser Verfärbung anzusehen ist, sind entzündliche Reizungen (Irritationen) oder Entzündungen der Haut, als allergische Reaktionen zu verstehen, die eine genetisch bedingte Veranlagung voraussetzen und nur in äußerst seltenen Fällen auftreten können. Konkret zeigen sich diese als örtliche Entzündung unter dem Schmuck und sollte Anlass für den jeweiligen Träger sein, die spezifische Ursache, den konkreten Auslöser ärztlich klären zu lassen und in der Konsequenz Schmuckstücke mit den verursachenden Bestandteilen zu meiden. Hochkarätige Legierungen gelten in der Regel als "korrosionsarm" und könnten im jeweiligen Falle eine geeignete Alternative gegen das Auftreten allergischer Reaktionen sein - ein Probetragen eines entsprechend höher legierten Schmucktstückes wird dem Betreffenden hierüber weiteren Aufschluss geben.